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Auswirkungen des Kriegs in Europa auf Edelmetallpreise

Die Auswirkungen des Kriegs in Europa auf Edelmetallpreise dürften drastisch ausfallen. Und „drastisch“ wird die Lage nicht mal ansatzweise beschreiben können, denn es prallen hier drei Krisen aufeinander. Was sich über Jahre zusammen gebraut hat, entlädt sich. Jetzt.

Edelmetalle wurden lange Zeit verschmäht und als rückstängige, aus der Zeit gefallene Investments betrachtet. Während an der Börse regelmäßig Jubelstimmung ausbrach, dümpelten Gold und Silber vor sich hin. Edelmetalle wurden belächelt. Doch damit dürfte nun Schluss sein. Selbst der beliebte MSCI World, Indikator für die Weltwirtschaft, rauscht nach unten. Es herrscht Krisenstimmung.

 

Krisenstimmung in Europa

#1 Auswirkungen des Kriegs in Europa

Wir sind ehrlich gesagt erschüttert. Es fällt auch schwer, über ein derart problematisches Thema zu schreiben, ohne reißerisch zu klingen. Russland ist die Tankstelle der EU. Die aktuell beschriebenen Sanktionen mögen den Kreml zwar finanziell treffen, doch die Abhängigkeit von Öl, Gas und Rohstoffen sind nicht von der Hand zu weisen. Die EU braucht Russland und Putin ist sich dessen sehr bewusst.

Sanktionen schränken den Zahlungsverkehr ein oder bringen ihn komplett zum Erliegen. Das bedeutet auch, dass Energielieferungen sowie Lieferungen von Rohstoffen und Edelmetallen wie Osmium zum erliegen kommen. Darüber hinaus treffen Sanktionen auch „indirekte Dritte“, hierunter fallen zum Beispiel verarbeitende Firmen die nicht in Russland ansässig sind. Sanktionen ziehen also weite Kreise, was sie einerseits so effektiv und gleichzeitig so unberechenbar macht. Als sicher gilt: schlagartiger Lieferstop und eine – bedingt durch die Unsicherheit – steigende Nachfrage sorgen für steigende Preise.

#2 Covid Kriese in Europa

Der seit 2020 in Europa grassierende Virus ist alles andere als besiegt. Während jedoch Länder wie die USA und Großbritannien wieder zur Normalität zurück kehren, sind in Deutschland weiterhin strenge Auflagen und Restriktionen an der Tagesordnung. Covid hat bereits 2020 die Edelmetallpreise befeuert.

Hinweis: der Osmium Preis wird einmal täglich veröffentlicht. Die Auswirkungen des Kriegs in Europa sind hier deshalb noch nicht berücksichtigt. 

#3 Wirtschaftskrise

Der Patient Europa ist krank. Die Staatsverschuldung Italiens wurde für 2021 mit 2,75 Billionen € beziffert. Italien gehört somit zu den Ländern mit der weltweit höchsten Schuldenquote. Selbst Europas Musterschüler Deutschland erreicht gerade mal einen Platz im Mittelfeld. Die  pro Kopf liegt bei 28.246 Euro oder 2,2 Billionen Euro. Das ist neuer, historischer Rekordstand, mit drastischen Konsequenzen:

  • Entschuldung über Sparsamkeit und Rückzahlung ist zum unmöglichen Unterfangen geworden. Zumal die zuvor beschriebene Covid Situation anhaltend hohe Investitionen fordert. Die Schulden werden also weiter steigen.
  • Hinzu kommt, dass ein Starker Euro unsere Exporte extrem verteuern würde. Ein Starker Euro gilt als erheblicher Nachteil für die Wirtschaft und deshalb lautet der einzige Ausweg: Geldmenge erhöhen, Exporte vergünstigten und Wirtschaft stabilisieren.

Je höher die Inflation, desto höher das Interesse an Sachanlagen. Allen Voran natürlich Rohstoffe wie Gold, Silber und Osmium.

 

Ein gefährlicher Cocktail

Was das bedeutet, werden wir in den kommenden Wochen sehr drastisch zu spüren bekommen. Die Auswirkungen des Kriegs in Europa auf die Edelmetallpreise dürfte gravierend sein. Denn alle drei beschriebenen Krisen treiben die Edelmetallpreise an. Während jedoch die Inflation schleichend und Corona langsam sich entwickelt, ist der Kriegsausbruch ein plötzliches Ereignis. Mit sofortigen Folgen. So hat uns heute eine Nachricht des Deutschen Osmium Instituts erreicht. Ein Brandbrief. 

 

Liebe Partner und Freunde,

wir haben seit ein paar Stunden Krieg in der Ukraine. Es ist sehr schwer einzuschätzen, was nun in der Folge geschehen wird.

Einige Folgen allerdings sehen wir bereits jetzt:

  1. Unsere Lieferanten in Russland fallen bis auf Weiteres für uns aus.
  2. Lieferanten, die Raffinerien betreiben und mit Russland arbeiten, fallen für uns aus.
  3. Die Bestände an russischem Osmium im Umfeld unserer Lieferketten sind auch in den Zwischenlagern auf null gesunken.

Weitere Lieferanten auf dem Rest der Welt lassen die Preise steigen und es ist schwer absehbar, wo der Osmium Preis sich wieder stabilisieren wird.

Trotzdem haben wir aktuelle Einschränkungen:

  1. Es stehen bis auf wenige Disks, die sich noch im Schnitt befinden, keine Disks mehr in der direkten Pipeline. Bis wieder Disks zur Verfügung stehen, werden mehrere Wochen vergehen.
  2. Osmium Barren sind vorgelagert und stehen in Barrenboxen noch zur Verfügung.
  3. Die aktuelle Lieferlage ist noch im Rahmen und wir können liefern. Dies gilt auf für die vollbestückten Steckboxen.

Für die Zukunft sind die folgenden Entwicklungen und Szenarien möglich:

  1. Eine starke Inflation ist nicht zu vermeiden. Die Gründe sind die Rüstungshilfe in den Osten der NATO und EU und zur Ukraine, falls die Güter hier nicht einfach schon längst zu spät kommen.
  2. Einen Run auf alle Arten von Edelmetallen, kritischen Metallen und Immobilien.
  3. Verknappung von Öl und Gas.

Für Fragen steht das gesamte Team heute und in den nächsten Tagen auch in den Nachtstunden zur Verfügung.

Mit besorgten Grüßen,
Ihr Ingo Wolf, Direktor

Edelmetallpreise

Die Auswirkungen des Kriegs in Europa sind nicht exakt zu bestimmen. Zu unsicher ist die Lage, zu komplex die Zusammenhänge. Doch steigende Edelmetallpreise – da sind sich die Experten einig – gelten als ausgemacht. Während die Börsennotierten Unternehmen auf Grund von Rohstoffmangel und Unsicherheit die Prognosen zurück schrauben, stehen Edelmetallen glänzende Zeiten bevor. Lesen Sie hier weitere Details zu den einzelnen Edelmetallen:

▶︎ Silberpreis Prognose 2025
▶︎ Goldpreis Prognose
▶︎ Osmium Prognose

MSCI-world-index

MSCI-world-index


Quelle: Verschuldung Italien: Statista
Quelle: Preisentwicklung MSCI World: Onvista
Quelle: Staatsverschuldung USA: Statista

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