Börse im Januar

Die ersten drei Wochen des Jahres sind vergangen. Sie werden uns noch lange in Erinnerung bleiben, denn es ist absolut verrückt, was sich in dieser – sonst eher ruhigen Zeit – bereits ereignet hat.

Falsche Aktien

Elon Musk empfiehlt den Messenger „Signal“ statt Whatsapp zu nutzen. Doch statt die Messenger App zu laden, kaufen tausende Anleger die Aktie des unbekannten Gesundheits-Unternehmens „Signal Advance“.  Dessen Kurs reagiert glatt und explodiert förmlich. Satte 930% legt das Nischenunternehmen hin. Der Messenger Signal hingegen ist OpenSource und daher nicht Börsennotiert. Wie kann es zu einer derart gravierenden Verwechslung kommen? Sind wir von allen guten Geistern verlassen?

 

London halbiert

Für die Briten ist es ein Schock. Nach zögerlichen Jahren hat der harte Brexit den Finanzplatz London schwer getroffen. Das Börsenjahr begann mit dem Abzug von 6 Millarden Anlagevermögen. Das gesamte Handelsvolumen der Finanzmetropole hat sich damit halbiert. In London hat man das Desaster zwar kommen sehen. Mit derart drastischen Konsequenzen hatte dort jedoch niemand gerechnet. Alasdair Haynes, Chef des Londoner Börsenbetreibers Aquis Exchange findet hierfür klare Worte: „Ein spektaktuläres Eigentor“.

 

Wirecard Tiraden

Wir erinnern uns an Wirecard. Der größte Betrugsskanal in der Geschichte des DAX. Der Schock sitzt noch in den Knochen, die Insolvenz befindet sich in Abwicklung. Und dennoch: zweitweise stieg die Aktie um sagenhafte 480%! Wer nun auf Kursmanipulation tippt, liegt falsch. Dabei sind Kursschwankungen auch bei insolventen Titeln durchaus normal. Steinhoff International zerlegte es 2018 – ebenfalls nach Bilanzmanipulation. Der Steinhoff Kurs schleicht seither auf Cent Niveau vor sich hin. Die insolvente Wirecard hingegen hat bis zu 50 Millionen Trades – pro Tag!

 

Die Zukunft der Börse ist heute

Die Börse nimmt die Zukunft vorweg. In den Kursen von heute steckt das Potential von morgen. Alles richtig. Doch wenn die zurückliegenden drei Wochen die Zukunft sind, dann stehen uns turbulente Zeiten bevor.

Aktuell steigen die Kurse an den Aktienmärkten. Das Spiel geht in die nächste Runde. Das Risiko steigt und den Marktteilnehmern ist klar, dass irgendwer die Suppe auslöffeln wird. Die Blase platzt 2021 – wir wissen nur nicht wann.

Klar ist, dass die Phase steigender Kurse bald beendet sein wird. Die aktuelle Börsenrally nähert sich bereits dem zehnjährigen Jubiläum. Der Crash ist somit zwei Jahre überfällig. Gleichzeitig drohen eine Weltwirtschaftskrise, sowie die Verlagerung der westlichen Macht Richtung China. Die jüngsten Auswüchse sind ein klares Signal für die Anspannung am Markt. Das Ende der Party am Börsenparkett wird nun eingeläutet.

Sichtbar wird dies bereits im Goldpreis. Auch das Edelmetall Gold gilt als Zukunftsindikator. Der Goldpreis ist deshalb die Warnleuchte der Börse. Im August 2020 hat diese bei einem Goldpreis von über 2.000 USD pro Feinunze einen neuen Rekort markiert. Zwar hat der Preis seit August 2020 nachgelassen. Langfristig befindet sich Gold aber weiterhin im Aufwärtstrend. Sicherheit ist eben doch sexy.

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von Redaktion / Edelmetall

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