Warum die Preise jetzt steigen

Joe Biden wird nach vier Jahren Trump Desaster als Erlöser gefeiert. Der neue US-Präsident gilt als Macher. Er hat deshalb große Pläne mit gravierenden Auswirkungen. Warum die Preise jetzt steigen und wie Sie im einzelnen betroffen sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

 
 

USA – Land der Schulden

In keinem Land der Welt sind Schulden so normal wie in der USA. Kinder werden mit Kreditkarten ausgestattet um auf Shopping Tour zu gehen. Die Eltern ebenfalls haushoch verschuldet und so wundert es nicht, dass die USA die Nation mit dem höchsten Schuldenstand weltweit ist. Der ehemalige Präsident Trump hat seinen Wählern gigantische Schulden hinterlassen. Der Staatsbankrot konnte nur vermieden werden, indem die Schuldengrenze viermal neu „definiert“ wurde. Als Nation mit Leitwährung geht das. Und was aus Europäischer Sicht geradezu grotesk klingt, dürfte unter Neu-Präsident Joe Biden jedoch noch erheblich schlimmer werden.

 

Das Erbe

Biden übernimmt die Regierungsverantwortung in einer denkbar schlechten Situation. Die Infrastruktur der USA ist mangelhaft. Corona breitet sich rasant aus und gleichzeitig schwächest die US Wirtschaft. Wichtigen Verbündeten muss die USA zudem Eingeständnisse machen um die Wogen nach vier Jahren Trump zu glätten. Ein kostspieliges Konjunkturprogramm steht bevor.

 

Inflation straight ahead!

Inflation klingt nicht gut in den Ohren hochverschuldeter Nationen. Viel angenehmer klingt daher „Konjunkturprogramm“. Es ist deshalb das Mittel zum Zweck wenn Dinge gerichtet werden müssen. Biden plant deshalb das zweitgrößte Konjunkturprogramm der Geschichte!
Nachrichten wie diese, lassen an der Wallstreet zunächst die Kurse in die höhe steigen. Tatsächlich wurde nicht nur der Amtseintritt von Biden mit steigenden Kursen belohnt, auch das angekündigte Konjunkturprogramm weckt bereits Begehrlichkeiten. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die übertriebene Euphorie auch bald gedämpft wird. Die Korrektur ist überfällig. Die Börse im Januar hat uns bereits einen Vorgeschmack der kommenden Periode gegeben.
Klar ist: eine Entschuldung durch Rückzahlung ist schlichtweg unmöglich. Die Verschuldung, welche bereits 2001 bei gigantischen 5.623 Milliarden lag, ist heute bei knapp 30 Billiarden angekommen. Tilgung von Schulden war in den vergangenen 20 Jahren bei keinem Amtsinhaber Thema.
Staatsverschuldung USA
Quelle: Statista.de

 

Warum die Preise jetzt steigen

Am 14. Januar hat Joe Biden das Rekord Konjunkturprogramm angekündigt. Es umfasst ein Volumen von 1,9 Billionen Dollar und ist somit das zweigrößte Konjunkturprogramm überhaupt. Darin enthalten: Helikoptergeld! Jeder erwachsene US Bürger erhält einmalig 1.400 US Dollar geschenkt.
Arbeitslose Amerikaner dürfen sich über 1.600 USD Arbeitslosengeld pro Monat freuen – zusätzlich zu bisherigen Leistungen. Schulden der hochverschuldeten Städte und Regionen werden übernommen. Die Staatsverschuldung wird damit in neue Sphären katapultiert.

 

Dollar unter Druck

Das alles bleibt natürlich nicht ohne Folge für den Dollar als Leitwährung. Bereits zum Amtsantritt gab der Dollar spürbar nach. Die Geldflut setzt den Dollar weiter unter Druck. Das Kalkül: ist der Dollar billig genug, sind auch die mangelhaften US Waren plötzlich international konkurrenzfähig.
Was für die US Industrie durchaus positive Effekte haben dürfte, stellt für uns in Europa ein ernst zu nehmendes Problem dar. Unsere Produkte verteuern sich im Vergleich. Und schlimmer noch: die Geldentwertung wird auch hierzulande spürbar.

 

Silber, Gold, Osmium

Warum die Preise jetzt steigen ist somit klar. Und dass vor allem Sachwerte von der aktuellen Situation profitieren, ebenfalls. Es ist daher kein Wunder, dass sich der Silberpreis zeitweise fast verdoppelt hat. Silbermünzen sind eben immer noch erste Wahl als Krisenwährung. Goldbarren oder Münzen waren zeitweise ausverkauft. Selbst das Newcomer Edelmetall Osmium erzielt neue Umsatzrekorde.
In Zeiten der Dollar-Schwemme sind Sachwerte gefragt wie nie. Wem das Geld für eine Eigentumswohnung in bevorzugter Lage fehlt, der greift eben zu Silber, Gold und Osmium.
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von Redaktion / Edelmetall

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