Sachwerte als Geldanlage

Warum Sachwerte kaufen?

Was die Reichen ihren Kindern ĂŒber Geld beibringen hat Erfolgsautor Kiyosaki in seinem weltweiten Bestseller beschreiben. Sachwerte als Geldanlage spielen dabei eine entscheidende Rolle. In seinem kĂŒrzlichen Tweet wird Robert Kiyosaki deutlich: „Kauft Sachwerte, Gold und Silber!“ Grund hierfĂŒr ist, dass der GeschĂ€ftsmann von RegelĂ€nderungen der US-Notenbank FED ausgeht. Die Geldschwemme der USA wird hierdurch erhöht. Den Nationalbanken der EU sowie China bleibt daher nichts anderes ĂŒbrig als ebenfalls Geld zu drucken. Sachwerte schĂŒtzen vor Inflation, denn Sie lassen die Preise fĂŒr echte Vermögenswerte, wie Edelmetalle, Immobilien und Rohstoffe weiter steigen.

 

Was sind Sachwerte?

Wer Geld ausgibt, hat hierfĂŒr prinzipiell drei Möglichkeiten. WĂ€hrend Dienstleistungen und KonsumgĂŒter Geldverbrauch darstellen, dienen Sachwerte dem Gelderhalt.

  • Dienstleistungen: Eine Massage, eine Urlaubsreise oder die Arbeit eines Steuerberaters ist eine Dienstleistung. Geld gegen Zeit lautet das Credo.
  • KonsumgĂŒter: Hierunter fallen alle GĂŒter, die hergestellt und verbraucht werden. Autos, Computer, Handy, Kleidung, Lebensmittel. Ähnlich wie bei einer Dienstleistung ist das Geld nach einiger Zeit „weg“, wenn der Artikel nicht mehr genutzt werden kann. Ein Handy, welches kein Update mehr erhĂ€lt oder ein Auto welches einen Unfall hatte. Ein Apfel, der gegessen wurde.
  • Sachwerte als Geldanlage: Unter Sachwerte fallen Geldanlagen, die einen echten Wert verkörpern und nicht hergestellt werden können. GrundstĂŒcke zum Beispiel, Rohstoffe, Edelmetalle, Firmenbeteiligungen, Lizenzen etc. Hierzu weiter unten mehr.

 

Inflation und Sachwerte

Von einer steigenden Inflation spricht man, wenn die Geldmenge schneller wĂ€chst als die Menge der GĂŒter, die es zu kaufen gibt. Aktuell drucken die Notenbanken weltweit unvorstellbare Summen an Geld. Dollars schwemmen die MĂ€rkte und entwerten somit die Kaufkraft des Dollars. Auch in Deutschland und Europa werden gigantische Summen gedruckt um die Wirtschaft zu stĂŒtzen. Das Problem hierbei: wĂ€hrend auf den Scheinen immer der selbe Betrag steht, sinkt die Kaufkraft. Dies ist auch der Grund, warum die Preise jetzt steigen. Nicht nur Lebensmitteln haben sich seit Ausbruch der Corona Krise verteuert. Baumaterialien verteuerten sich teilweise um 25%. Immobilien zĂ€hlen neben Edelmetall zu den wichtigsten Sachwerten. Kein Wunder also, dass hier der Preisanstieg besonders drastisch ausfĂ€llt. Zusammengefasst lĂ€sst sich sagen:

Je höher die Inflation, desto höher die Preise von Sachwerten

Warum sind Sachwerte ein guter Schutz vor Inflation?

Geld dient als Tauschmittel. Es ermöglicht deshalb den Handel. Geld, wie wir es heute kennen besitzt jedoch keinen eigenen Wert. Das bedeutet, ein Papierschein ist nur soviel Wert wie das Papier. Seine Kaufkraft erhĂ€lt der Schein vom Vertrauen in die WĂ€hrung. Je mehr dieser Scheine jedoch im Umlauf sind, desto weniger ist jeder einzelne Schein wert, weil einer immer grĂ¶ĂŸeren Geldmenge die selbe Menge Waren gegenĂŒber steht. Wenn die Geldmenge also stĂ€rker steigt als die reale GĂŒterproduktion, spricht man von Inflation.

Inflation 2021Prinzipiell ist Inflation gut. Steigende GĂŒterproduktion und höhere Effizienz werden durch steigende Geldmenge ausgeglichen. Eine Inflationsrate von 2% gilt deshalb als ideal. Löhne und Einkommen werden durch TarifvertrĂ€ge ebenfalls angepasst, so dass Einkommen, Preise und Kaufkraft in einem ausgeglichenen VerhĂ€ltnis steigen.

Inflation = Kaufkraftverlust

Problematisch wird es hingegen, wenn die Geldmenge zu schnell zunimmt. Bei gleichem Gehalt droht Kaufkraftverlust, weil der KĂ€ufer weniger Artikel fĂŒr sein Geld erhĂ€lt. Zu beobachten ist dieser Kaufpreisverlust in Deutschland anhand steigender Realpreise. So sind die Kaufpreise der Produkte im Schnitt um 6,5% pro Jahr gestiegen. Bedenkt man, dass Sparguthaben nicht mehr verzinst werden, liegt hier der Kaufkraftverlust bei rund 6,5% jĂ€hrlich. Sachwerte als Geldanlage hingegen konnten im selben Zeitraum ordentlich zulegen. Silber zum Beispiel konnte in nur einem Jahr um 70% zulegen!

Der Anstieg beim Silberpreis ist insofern bemerkenswert, als Silber keine Rendite erwirtschaftet. Es ist damit vergleichbar mit dem Sparbuch als Geldanlage. Silber konnte seine Investoren jedoch mit ĂŒberdurchschnittlichem Wertzuwachs beglĂŒcken, wĂ€hrend das Sparbuch einen Kaufkraftverlust darstellt.

Bei Immobilien oder Aktien sieht die Bilanz gar noch besser aus. Beide stellen einen guten Schutz gegen Inflation dar. Sie spielen daher eine wichtige Rolle bei der Geldanlage in Sachwerten. Eine Wohnung in MĂŒnchen bleibt eine Wohnung in MĂŒnchen. Egal ob wir mit DM, Euro oder XY zahlen. Ebenso wird die Miete in der jeweils aktuellen WĂ€hrung und Kaufkraft geleistet. Gleiches gilt fĂŒr Aktien weil Unternehmen immer im aktuellen Markt agieren und Dividenden immer kaufkraftneutral sind.

 

Was sind Sachwerte eigentlich?

Bei der Definition von Sachwerten spielt die Inflation eine entscheidende Rolle. Sachwerte sind deshalb GĂŒter, welche ihren Wert behalten oder im Wert steigen, wenn Geld auf Grund von Inflation an Wert verliert. Sachwerte als Geldanlage sind deshalb in Krisenzeiten besonders gefragt. Es gilt, rechtzeitig in Sachwerte investieren, weil so die Kaufkraft eine Krise ĂŒberstehen kann. HĂ€ufig steigt der Wert von Sachwerten in Krisenzeiten so stark, dass Investoren enorm profitieren. Es lohnt sich also, sich mit Sachwerten als Geldanlage auseinander zu setzen.

ZĂ€hlt das Sparbuch zu Sachwerten?

Bei Geldanlage denken viele Menschen zuerst an die Bank. Das gute alte Sparbuch etwa. Festgeld als Geldanlage oder Girokonten haben alle eine Gemeinsamkeit: sie werden in einer WĂ€hrung, zum Beispiel in Euro, gefĂŒhrt. Verliert der Euro an Wert, sinkt auch deren Kaufkraft. Das Sparbuch zĂ€hlt deshalb nicht zu den Sachwerten. Es ist daher wie Bargeld zu sehen. Gleiches gilt fĂŒr Girokonto und Festgeld, weil hier ebenfalls die Inflation nicht ausgeglichen wird.

Was kosten Sachwerte?

Wer eine Aktie fĂŒr 1 EUR kauft, besitzt einen Anteil an einem Unternehmen und somit einen Sachwert. Bei Aktien kommen OrdergebĂŒhren hinzu. Wer sich fĂŒr Edelmetalle wie Gold, Silber, Osmium interessiert, findet einen An- und Verkaufskurs. An- und Verkaufskurs unterscheiden sich meist um rund 2%. Von diesem Spread lebt der HĂ€ndler. Teurer wird es bei Immobilien. Die Kaufnebenkosten fĂŒr GrundstĂŒcke und GebĂ€ude liegen bei rund 10%. Sachwerte sind bei den Deutschen sehr beliebt. Besonders Edelmetalle werden gerne gekauft, weil man sie anfassen und zu Hause lagern kann. Die Kaufnebenkosten sind zudem gering.

Welche Geldanlage in Sachwerte? Diese 5 Arten gibt es

Sachwerte sind vielfĂ€ltig. Sie sind zudem interessant, weil viele Sachwerte Einnahmen generieren. Eine Wohnung kann zum Beispiel vermietet werden. Wer Lizenzen besitzt, kann LizenzgebĂŒhren verlangen. Aktien schĂŒtten Dividende aus. Sachwerte sind also einerseits Geldanlage und vermehren das Kapital gleichzeitig. Zudem bieten Sachwerte einen deutlich besseren Schutz vor Inflation als Sparbuch, Girokonto und Festgeld. Doch welche Arten von Sachwerte gibt es? Wir stellen die 5 Arten von Sachwertanlagen vor.

 

#1 Geldanlage in Sachwerte – Aktien

Wer eine Aktie kauft, erwirbt einen Anteil an einem Unternehmen. Aktien zĂ€hlen deshalb zu den Sachwerten. Ein Beispiel: der zweite Weltkrieg legte Europa in Schutt und Asche. Die Bevölkerung verlor praktisch alles. Die Inflation vernichtete den Geldwert. Wer hingegen vor Kriegsbeginn Aktien erworben hat, der konnte sein Vermögen schĂŒtzen, weil die Unternehmen nach Kriegsende die Produktion hoch fuhren. Praktisch alle GĂŒter wurden nachgefragt. Es war deshalb deutlich klĂŒger zu Kriegsbeginn Aktien zu kaufen als Geld auf Sparkonten zu deponieren.

Hinzu kommt: Unternehmen arbeiten wirtschaftlich und sind daher selbst bestrebt in Sachwerte zu investieren. Fast jedes Unternehmen besitzt Lizenzen, Konzessionen oder besetzt einen spezifischen Markt. Unternehmen besitzen FirmengebÀude und damit Sachwerte, welche indirekt auch dem AktionÀr gehören. Aktien, Anteilsscheine und Unternehmensbeteiligungen stellen deshalb eine hervorragende Geldanlage in Sachwerte dar.

Achtung: mit dem Kauf von ETF’s erwirbt man hĂ€ufig nur ein Replikat einer Aktie. Auch ETF’s basierend auf Indexes sind meist synthetisch und daher keine reinen Sachwerte. Bei ETF’s daher genau prĂŒfen, ob es sich um Dividendenberechtigte Geldanlage handelt oder nicht.

 

#2 Sachwerte als Geldanlage – Immobilien

Die Immobilienpreise steigen und steigen. In Zeiten steigender Inflation sind Sachwerte als Geldanlage gefragt wie nie. Immobilien lassen sich nicht vermehren. In den BallungsrĂ€umen sind GrundstĂŒcke rar. Selbst auf dem Land stehen nur wenige HĂ€user zum Verkauf und die Preise steigen deshalb.

Wichtig beim Immobilienkauf ist der Kaufpreisfaktor. Dieser gibt an, wieviele Jahre es benötigt um die Immobilie durch Mieteinnahmen zu finanzieren. Beispiel: Eine Wohnung fĂŒr 240.000 EUR erzielt eine Miete von jĂ€hrlich 6.000 EUR. 240 / 6 = 40. Der Kaufpreisfaktor liegt daher bei 40. FrĂŒher galt ein Kaufpreisfaktor von 20 als Empfehlung. Derart profitable Immobilien sind heute praktisch nicht mehr zu finden. In den meisten Deutschen GroßstĂ€dten liegt der Kaufpreisfaktor heute bei ĂŒber 60. Es ist damit ausgeschlossen, ĂŒber die Miete Rendite zu generieren. Dennoch verkaufen sich Wohnungen und HĂ€user besser denn je.

Die Angst vor Inflation treibt die Immobilienpreise. Historisch niedrige Zinsen treiben die Preise. Der hohe Zuzug nach Deutschland pusht ebenfalls die Preise nach oben. Immobilien gelten als der ultimative Sachwert. Kein Wunder also, dass Preise explodieren. Heute sind es deshalb Wertzuwachs und die Absicherung gegen Inflation, welche die Immobilie als Geldanlage so interessant machen.

Tipp: wer sich kein Haus leisten kann, kann in Garagen oder Wald investieren. Wald ist zu gĂŒnstigen Quadratmeterpreisen erhĂ€ltlich und kann verpachtet werden. Garagen bringen Mieteinnahmen. In MĂŒnchen kostet ein Garagenstellplatz in guter Lage 150 € pro Monat. Der Kaufpreisfaktor kann bei Garagen daher deutlich interessanter ausfallen als bei Mietobjekten.

 

#3 Lizenzen und Rechte als Geldanlage

Lizenzen und Rechte als Sachwert

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein GrundstĂŒck am See. Dieser See ist ein begehrtes Naherholungsgebiet und deshalb sehr beliebt bei Touristen. Auf dem GrundstĂŒck befindet sich ein Kiosk mit Biergarten. Sie vergeben an einen Betreiber das Recht, den Kiosk zu nutzen oder verlangen eine Umsatzbeteiligung. Das Nutzungsrecht ist ein Sachwert weil es nicht beliebig vermehrter ist, Geld genieren kann und vor Inflation geschĂŒtzt ist.

Ein weiteres Beispiel: Sie erfinden eine neue Art von Batterie. Ohne seltene Erden. Mit gĂŒnstigen Rohstoffen. Und mit der Möglichkeit, mehr Energie pro Volumen zu speichern als jede existierende Batterie. Keine Frage, diese Batterie wird Ă€ußerst begehrt. Stellen Sie sich nun vor, Sie besitzen das Patent. Sie vergeben Lizenzen damit Automobilhersteller ihre Technologie verwenden dĂŒrfen. Das bringt Profit!

Leider dĂŒrften die wenigste von uns den Erfindergeist von Albert Einstein in sich tragen. Doch auch in unserer Zeit wurden Menschen wie Steve Jobs oder Elon Musk mit ihren Visionen weltberĂŒhmt. Wer es eine Nummer kleiner mag: Musik und BĂŒcher funktionieren nach Ă€hnlichem Muster. Buchautoren verdienen lebenslang an den Druckrechten und der Vermarktung ihrer BĂŒcher. Musikrechte erfolgreicher KĂŒnstler machen noch deren Enkel reich. Indem Sie ein Buch schreiben oder Musik produzieren, können Sie also entsprechende Sachwerte erarbeiten.

 

#4 Edelmetalle als Geldanlage

Edelmetall Sachwerte als GeldanlageNatĂŒrlich, was wĂ€re Edelmetall Experte ohne Edelmetalle als Sachanlage? Sachanlagen lassen sind rar. Sie lassen sich nicht beliebig vermehren und dienen als Wertspeicher. Edelmetalle erfĂŒllen diesen Zweck wie keine andere Geldanlage und sind zudem deutlich flexibler als beispielsweise Immobilien.

Gemessen am Investitionsvolumen belegen Immobilien den Spitzenplatz. Edelmetalle bringen jedoch einige Vorteile mit sich.

  • Edelmetalle gelten als sehr Krisensicher und wertstabil.
  • Gold als Zahlungsmittel blickt auf eine Geschichte von mehr als 4.000 Jahren zurĂŒck. Dabei war Gold immer etwas wert. WĂ€hrungen hingegen brechen regelmĂ€ĂŸig zusammen. – wĂ€hrend HĂ€user nach 100 – 140 Jahren abgerissen werden.
  • Edelmetalle lassen sich ĂŒber Landesgrenzen verschieben.
  • Die Mischung verschiedener Edelmetalle streut auch das Risiko. Edelmetall KĂ€ufer setzten daher meist auf einen Mix aus verschiedenen Elementen, Formen und StĂŒckelungen.
  • Edelmetalle dienen als KrisenwĂ€hrung. Im Falle eines totalen Zusammenbruchs kann z.B. mit KrĂŒgerrand SilbermĂŒnzen gezahlt werden. Eine Eigentumswohnung kann da nicht mithalten.
  • Barren und MĂŒnzen lassen sich zu Hause aufbewahren und sind somit immer im Zugriff. Dieser Fakt ist fĂŒr viele KĂ€ufer wichtig. Kein Wunder also, dass kĂŒrzlich in ganz Deutschland Osmium Barren ausverkauft waren. Edelmetalle als Wertspeicher sind in Krisenzeiten eben gefragt.
  • Edelmetalle haben alle Wirtschaftskrisen ĂŒberdauert. Selbst die Hyperinflation Anfang des 20. Jahrhunderts konnten Gold, Silber und co nichts anhaben.
  • KĂ€ufe und VerkĂ€ufe von Edelmetallen unterliegen nicht der Abgeltungssteuer. Gewinne können deshalb ohne Abgeltungssteuer realisiert werden.

 

Nachteile von Edelmetallen

Zu den Nachteilen von Edelmetallen zÀhlen vier Aspekte.

  • Die Lagerung mit Aufwand verbunden. Ein sicherer Tresor kostet Geld. Ebenso bringt die Aufbewahrung im Bankschließfach Kosten mit sich.
  • Gleichzeitig generieren Edelmetalle keine laufenden ErtrĂ€ge. WĂ€hrend Immobilien Miete oder Lizenzen LizenzgebĂŒhren erwirtschaften ist bei Edelmetallen der Wertzuwachs die einzige Wertsteigerung.
  • Die grĂ¶ĂŸten Edelmetall Vorkommen der Welt liegen in SĂŒdafrika sowie China. Die Umweltstandards der Regionen sind gering und die Menschenrechte werden in den Minen regelmĂ€ĂŸig verletzt. Die Förderung ist somit vor allem ein Ethisches Problem, auch weil die Förderung einen starken Eingriff in die Natur darstellt.
  • Diebstahlrisiko. Wer seine Edelmetalle zu Hause „versteckt“ trĂ€gt deshalb immer auch das Diebstahlrisiko.

 

Die Liste der Vorteile ist deutlich lĂ€nger als die Nachteile von Edelmetallen. Die Nachfrage ist daher ungebrochen hoch. Im MĂ€rz 2020 bildeten sich deshalb lange Schlangen vor den TĂŒren der EdelmetallhĂ€ndler.

 

#5 AntiquitÀten & Kunst als Geldanlage

Kunst als GeldanlageZur VollstĂ€ndigkeit möchten wir noch Kunst und AntiquitĂ€ten als Geldanlage erwĂ€hnen. Vermutlich haben die wenigsten Leser einen Monet oder Rembrandt im Schlafzimmer hĂ€ngen. KunstgegenstĂ€nde können auf Auktionen Rekordpreise erzielen – oder auf dem Flohmarkt landen. FĂŒr AntiquitĂ€ten und Kunst als Geldanlage ist daher sehr viel Expertise erforderlich.

Nur wer den Markt einschĂ€tzen kann, sollte sich in diesem Terrain bewegen. Die Versicherung hochpreisiger Kunstwerke ist teuer und die Aufbewahrung teilweise komplex. Doch klar ist auch: Kunst und AntiquitĂ€ten haben Kriege ĂŒberdauert und Inflation ĂŒberlebt und werden heute höher gehandelt denn je.

Seltene EinzelstĂŒcke können Rekordpreise erzielen. Und nicht zuletzt erfreuen sich die Besitzer von AntiquitĂ€ten an deren Anblick.

 

 

Geldanlage in Sachwerte – die Mischung macht’s!

Es ist praktisch unmöglich, die Entwicklung der MĂ€rkte vorherzusehen. Die beschriebenen fĂŒnf Arten von Sachwerten bilden jeweils gigantische MĂ€rkte ab. Allein der Aktienmarkt weist eine KomplexitĂ€t auf, die wir in diesem Artikel niemals auch nur ansatzweise abbilden könnten. Es ist deshalb fĂŒr Einsteiger oftmals schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

8 Tipps fĂŒr die Geldanlage in Sachwerte

  • Kaufen Sie nur, was Sie verstehen.
  • Informieren Sie sich vor dem Kauf ĂŒber Kaufnebenkosten, Verkaufskosten und laufende Kosten.
  • Setzen Sie niemals alles auf eine Karte. 
  • Wenn Sie Edelmetalle kaufen, sollten Sie verschiedene Edelmetalle erwerben. Verschiedene Formen und StĂŒckelungen sind von Vorteil, weil Sie entweder von gĂŒnstigen Produktionskosten oder der vielseitigen Nutzung im Krisenfall profitieren. Gold als KrisenwĂ€hrung
  • Wenn Ihnen ein unglaubliches SchnĂ€ppchen angeboten wird, sollten Sie misstrauisch werden. 
  • Informieren Sie sich und lassen Sie sich niemals von einem HĂ€ndler oder Makler unter Druck setzen.
  • Die Mischung macht’s. Investieren Sie in verschiedene Sachwerte zu verschiedenen Zeitpunkten. Setzen Sie auf eine bunte Mischung um bestmöglich von den Chancen zu profitieren.
  • Achten Sie auf Sicherheit. Moderne Edelmetalle werden mit Zertifikat verkauft. Bei Kunst, AntiquitĂ€ten, Immobilien gibt es kein Zertifikat, ein neutraler Gutachter kann deshalb Gewissheit schaffen.

Fazit zu Geldanlage in Sachwerte

Das eingangs erwĂ€hnte Buch von Robert Kiyosaki ist beeindruckend, weil es seit 20 Jahren zu den meistverkauften BĂŒchern der Kategorie zĂ€hlt. Kiyosaki wurde damit weltberĂŒhmt. Es ist fester Bestandteil der Spiegel Bestseller und darĂŒber hinaus auf Amazon in den Verkaufscharts. Interessant hierbei: in den vergangenen 20 Jahren haben sich die MĂ€rkte so stark verĂ€ndert wie seit Beginn der Industrialisierung. Trotzdem haben Kiyosaki’s Prinzipien ĂŒber Reichtum heute mehr AktualitĂ€t denn je. Kiyosaki wird nicht mĂŒde, die Bedeutung von Sachwerten zu unterstreichen. Echte Werte von Konsumausgaben unterscheiden – es klingt so einfach und ist in der RealitĂ€t dennoch schwierig.

Wir hoffen deshalb, dass Sie mit den hier gewonnenen Informationen gut durch die Krise kommen. Ein Mix aus unterschiedlichen Sachwerten ist eine Investition in die Zukunft. Es ist eine Investition in Ihre eigene Zukunft sowie die Zukunft Ihrer Kinder und Enkel.

 

Unsere Autoren freuen sich, wenn Sie eine Bewertung da lassen. Vielen Dank.
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von Redaktion / Edelmetall

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