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Platin kaufen – wie entwickelt sich der Platinpreis?

Wenn Anleger Platin kaufen, dann meist wegen seiner physischen Seltenheit und der außerordentlich hohen Relevanz für die Technologiebranche. Wo und wie Sie Platin kaufen, ist entscheidend für die Transaktionskosten und folglich für die möglichen Erträge. In diesem Artikel beschäftigen wir uns deshalb mit den Details zum Platin Kauf und geben einen Ausblick auf den Platinpreis.

Wenn Sie sich für einen einfachen und kostengünstigen Weg entscheiden, können Sie bis zu 30 % Ihrer physischen Platininvestition beim Platin Kauf einsparen. Verglichen mit dem regulären Kauf von Platinbarren und -münzen.

 

Eher exotisch: der Kauf von Platin

Gold und Silber kennt jeder. Aber Platin? Im Vergleich zur 5.000-jährigen Geschichte von Gold und Silber in Form von Schmuck, Barren und Münzen ist der Kauf von Platin doch eher exotisch. Dies liegt auch an der jungen Geschichte des Edelmetalls. Platin kaufen heute vor allem große Investoren, die das seltene Edelmetall an die Hersteller von Technologieprodukten weiterverkaufen. In nahezu jedem smarten Gerät ist Platin enthalten. Und dennoch: die Investitionsnachfrage nach physischem Platin entspricht jährlich nur 0,1 % derjenigen nach Silber und 1 % der Kaufnachfrage nach Gold.

Platin kaufen in Form von Münzen und Kleinbarren

Der Kauf von Platinmünzen oder Kleinbarren bringt die gleichen Probleme und Schwierigkeiten mit sich wie der Kauf von Goldprodukten im Handelsformat. Die Produktions- und Transportkosten führen zu einem Preis pro Gramm, der weit über dem zugrunde liegenden Spotpreis (Marktpreis) liegt. Platin zu Hause aufzubewahren, ist auch keine kluge Option, da Sie es bei Ihrer Versicherung anmelden müssten und es wahrscheinlich den Preis der Hausratversicherung extrem in die Höhe treiben würde.

Wie bei Gold, Silber und Osmium würden Sie beim Verkauf von Platin Geld verlieren. Denn um einen Gewinn zu erzielen, zahlen die Händler für Ihr Platin einen Preis unter dem Marktpreis. Dies ist vollkommen normal.

Optionen

Es gibt jedoch eine günstigere Möglichkeit, wenn Sie Platin kaufen möchten. Vor zehn Jahren veränderte BullionVault die Art und Weise, wie Privatanleger Gold und Silber kaufen, indem die Firma auch Privatanlegern Zugang zum professionellen Markt verschaffte und ihre Transaktionskosten um 75% senkte. Heute verwahren die Benutzer von BullionVault gemeinsam Reserven im Wert von über 2 Milliarden Dollar.

Beim Kauf über diese Firma wird das Platin nicht an Sie direkt ausgeliefert sondern vom Anbieter verwahrt und in einem Londoner Tresor aufbewahrt. Sie können es jederzeit verkaufen, da das Metall den Tresor nicht verlässt und an einen oder mehrere andere Käufer verkauft wird. Auf diese Weise entfallen nicht nur Transport und die teuere Versicherung zu Hause, sondern auch der Wiederverkauf ist deutlich einfacher. Allerdings erfordert diese Form des Erwerbs auch eine gehörige Portion Vertrauen in den Verwalter.

Wie hoch ist die Nachfrage nach Platin?

Platin wurde erst später – in der Mitte des 18. Jahrhunderts – als eigenständiges Element identifiziert. Die Wissenschaft war begeistert. Auch wenn es zunächst keinen echten Anwendungszweck für Platin gab, so war klar, dass die Verwendungsmöglichkeiten für dieses nicht schmelzende Metall mit seinen außergewöhnlichen physikalischen Eigenschaften es einzigartig machten. Sie hatten Recht.

  1. Die heutige Hauptanwendung von Platin – die Reduzierung schädlicher Gase und Emissionen von Dieselmotoren – wurde erst vor vier Jahrzehnten entdeckt. Autokatalysatoren sind für 40 % des jährlichen Platinbedarfs verantwortlich.
  2. Platin kaufen auch eine Reihe anderer Industriezweige, weil es chemische Reaktionen verändert oder beschleunigt. Platin-Katalysatoren sind für den Erdölraffinierungsprozess unerlässlich und tragen zur Herstellung wichtiger Bestandteile von Düngemitteln, Kunststoffen, Kunstfasern, Farbstoffen und Arzneimitteln bei (7 % der Nachfrage).
  3. Da es schwerer, härter und viel seltener als Gold ist, eignet sich Platin hervorragend für die Schmuckherstellung, auf die heute ein Drittel der Nachfrage entfällt. Der Großteil der Schmucknachfrage stammt hierbei aus China.
  4. Der hohe Schmelzpunkt von Platin (1768 °C gegenüber 1064 °C bei Gold) macht es zum perfekten Metall für die Verarbeitung und Formung von Glas und optischen Fasern. Hierauf entfallen 2 % der Nachfrage.
  5. Platin ist das am wenigsten reaktive Element der Erde und wird als Legierung mit Osmium in Herzschrittmachern und anderen medizinischen Implantaten verwendet (3 % des Bedarfs). Es bildet auch die Grundlage für einige Krebsmedikamente, die die DNA-Vermehrung in sich schnell replizierenden Zellen blockieren.
  6. Da es nicht korrodiert, ist Platin ein unverzichtbares Metall in vielen elektrischen (2 %) und elektronischen (2 %) Technologien, darunter Thermoelemente zur Wärmemessung, Hochleistungszündkerzen, LCD-Bildschirme und die Beschichtung von Speicherfestplatten in Computerservern.
  7. Zu den weiteren industriellen Verwendungen (4 %) gehören die Mitte des 19. Jahrhunderts erfundenen Brennstoffzellen, die für die Stromversorgung von Satelliten und Raumfahrzeugen eingesetzt werden. Als saubere Energie, bei der Wasser als Abfall entsteht, erfreuen sich wiederaufladbare Elektroautos zunehmender Beliebtheit.

 

Investitionsnachfrage zum Kauf von Platin

Die Hauptnachfrage nach Platin ist industriell. Bei chemischen und technologischen Prozessen ist das seltene Element gefragt. Platin kaufen daher zahlreiche Industriezweige. Dies machte in den letzten zehn Jahren jedoch nur 7 % der jährlichen Investitionsnachfrage aus. Dies ist eine wesentlich geringere Investitionsnachfrage als für Gold (40 %) oder Silber (21 %) oder Osmium (< 10%).

Dies hat die Platinpreise jedoch nicht davon abgehalten, teilweise aggressiv zu reagieren. Der Kauf von Platin durch Investoren führte zwischen 1977 und 1980 zu einem Preisanstieg von 330 %. Diese enorme Aufwertung übertrifft die von Gold (dessen Preis in drei Jahren um 315 % gestiegen ist), nicht aber die von Silber (welches auf dem Höhepunkt der Inflationskrise in den 1970er Jahren um 350 % gestiegen ist). Kristallines Osmium ist erst seit 2015 erhältlich und in diesem Vergleich deshalb außen vor.

Die Platinpreise stiegen während des von vielen Analysten als „Rohstoff-Superzyklus“ bezeichneten Zeitraums zu Beginn des 21. Jahrhunderts erneut an. Der Preis des Metalls verfünffachte sich von seinen Tiefstständen in den 1990er Jahren bis zum Frühjahr 2008, als er die Marke von 2.000 $/oz erreichte. Nach diesem Höchststand korrigierte sich der Preis, als die weltweite Finanzkrise die Nachfrage und die Preise für alle natürlichen Ressourcen beeinträchtigte.

In den folgenden fünf Jahren wurden die Platinpreise im Durchschnitt mit 73 % ihres Höchstpreises gehandelt und waren damit fast so stabil wie Gold nach seinem Höchststand im Jahr 2011 und damit auch wesentlich stabiler als Silber. Lesen Sie auch die Silberpreis Prognose 2022.

 

Kauf von Platinbarren

Da Platinbarren weniger dekorativ sind als Münzen und die Herstellung folglich einfacher ist, sind Platinbarren in der Regel billiger. Je größer die Barrengröße, desto geringer ist der Aufschlag auf den Spot-Großhandelspreis. Die Aufschläge für Platinbarren, die in den USA gekauft werden, liegen jedoch immer noch bei 2-4 %, selbst für die größten Barren.

Im Vereinigten Königreich und in Deutschland liegen die Aufschläge für Platinbarren bei etwa 8 %. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer. Denn wie auch bei Silber und Osmium ist auf Platin die Mehrwertsteuer zu entrichten. Um es zu verkaufen und einen Gewinn zu erzielen, müsste Platin um mehr als 30 % steigen. Allerdings ist dem nicht ganz so. Denn beim Verkauf wird der neue Käufer vergleichen. Er müsste am Markt ebenfalls die Mehrwertsteuer zahlen und ist deshalb bereit Ihnen, als Privatverkäufer einen entsprechend höheren Preis zu zahlen. Somit ist die Mehrwertsteuer nicht „verloren“.

Wie würden Sie Platinbarren oder Platinmünzen sicher aufbewahren? Zu Hause ist vielleicht die naheliegendste Antwort. Prüfen Sie jedoch die Bedingungen und Klauseln Ihrer Hausratversicherung. Sie müssen wahrscheinlich einen guten Tresor einbauen, der von der Versicherung akzeptiert wird, und Sie müssen wahrscheinlich auch Ihr Metall anmelden.

▶︎ Edelmetalle zu Hause lagern

 

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