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Inflation seit 2019

Die Inflation seit 2019 unter der Lupe. Heute messen wir über 10% Inflation – Rekord. Doch wo stand die Inflation in den vergangenen Jahren? Insbesondere 2019 gilt hier als Schlüsseljahr, in welchem sowohl Inflation als auch Deflation gleichermaßen zu den möglichen Szenarien zählten.

 

Folgen der Inflation

Die Inflation ist eine ständige Erhöhung des Preises für Güter und Dienstleistungen. Dies ist oft das Ergebnis von höheren Produktionskosten oder einem schwachen Wirtschaftswachstum. Die Inflation kann auch durch Quantitätssteigerungen verursacht werden, wenn Hersteller mehr Güter herstellen als vorhergesehen oder – wie im aktuellen Fall – wenn Energiepreise plötzlich drastisch steigen. Energie wird in allen Bereichen der Güterproduktion und Distribution benötigt. Sie ist deshalb ein zentraler Faktor und Brandbeschleuniger der Inflation wenn die Energiepreise plötzlich stark ansteigen.

mehr dazu: Inflation Deutschland

Warum ist das so? Energie wird in der Produktion benötigt aber auch im privaten Sektor sowie in der Dienstleistungsbranche. Stark steigende Energiekosten treiben damit die Kosten in allen wirtschaftlichen Bereichen und heizen damit die Inflation überdurchschnittlich stark an.

Die Inflation hat verschiedene Auswirkungen auf die Gesellschaft. Zuerst einmal erhöht sie die Belastung der Haushalte, da sie höhere Kosten für Güter und Dienstleistungen verursacht. Zudem bewirkt sie, dass die Kaufkraft der Menschen sinkt, da ihr Einkommen nicht mit dem Anstieg der Preise Schritt halten kann.

 

Inflation seit 2019

Betrachtet man die Inflation seit 2019, ist ein deutlicher Anstieg offensichtlich. 2019 lag die Inflationsrate in Deutschland noch bei moderaten 1,4%. Werte um 2% gelten als ideal, weil sie zu einer steigenden Wirtschaftsleistung beitragen und gleichzeitig Preisstabilität bedeuten. Ab 2% sind Gegenmaßnahmen erforderlich.

  • Inflation 2019: 1,4%
  • Inflation 2020: 0,5%
  • Inflation 2021: 3,1%
  • Inflation 2022: 10,0%
  • Inflation 2023

 

Die Inflation 2021 hat bereits die kritische 2% Marke überschritten. Getrieben von Corona und den damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Wirtschaft wurde die Geldmenge erhöht um Bürger und Wirtschaftsunternehmen zu schützen. Der Überfall der Ukraine und die damit verbundenen, steigenden Energiepreise haben die Inflation 2022 auf einen Rekordwert von über 10% katapultiert.

 

Inflation USA

Die USA ist von der Europäischen Energiekrise stärker betroffen, als es häufig angenommen wird. Denn eine hohe Inflation in Europa verbilligt Europäische Produkte und macht die heimischen, US Produkte auf dem Heimatmarkt verhältnismäßig teuer.

Als Bürger spürt man diesen Effekt vor allem wenn man in die USA reist. Waren USA Reisen in der Vergangenheit auf Grund des schwachen Dollars eher günstig, sind identische Reisen inzwischen erheblich teuerer geworden. Die USA, die mit schwachem Dollar bislang versucht hat, die eher schwächelnden US Wirtschaft in Gang zu halten steckt nun in einem Dilemma. Den Dollar weiter abwerten, um mit Europa mithalten zu können? Oder die aktuelle Stärke nutzen und damit aber Arbeitsplätze verlieren?

Inflation USA (Ausblick)

Auch in der USA hat die Inflation seit 2019 deutlich zugenommen. Der verlinkte Ausblick liefert wertvolle Einblicke.

 

Verteilungseffekte der Inflation

Die Verteilungseffekte der Inflation werden häufig unterschätzt. Die allgemeine Erwartung ist, dass die Inflation bei einer stabilen Wirtschaft die gleichen Preise für alle herstellt und somit alle gleich behandelt werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, da die Inflation je nachdem, woraus sie besteht, unterschiedliche Effekte auf verschiedene Unternehmen und Haushalte hat.

Inflation in Deutschland Ein Beispiel für dieses Szenario ist eine staatliche Abgabe auf bestimmte Güter oder Dienstleistungen. Eine solche Abgabe würde in der Regel die Preise für diese Güter oder Dienstleistungen erhöhen und somit auch die Nachfrage nach ihnen reduzieren. Dadurch würden viele Unternehmen in diesem Sektor in Schwierigkeiten geraten und möglicherweise Konkurs anmelden oder umstrukturieren müssen. Auf diese Weise würde die Inflation also nicht nur das Einkommen derjenigen beeinflussen, die direkt von der Abgabe betroffen sind, sondern auch das Einkommen all jener Unternehmen und Haushalte, die mit diesem Sektor verbunden sind. Zusätzliche Steuern oder Abgaben sind daher kein Mittel, mit welchem sich die Inflation bremsen lässt. Im Gegenteil: in Zeiten von Inflation sind deutliche Steuersenkungen notwendig.

 

Gegenmaßnahmen gegen die Inflation

Die Notenbanken und Regierungen versuchen, die Inflation im Griff zu behalten und die Volkswirtschaften stabil zu halten. Dazu greifen sie auf unterschiedliche Instrumente wie Geldpolitik, Fiskalpolitik oder auch Strukturreformen zurück.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Inflation in Europa zu bekämpfen. Im Jahr 2019 kamen dann aber doch wieder verstärkt inflationäre Druck auf, so dass die EZB ihre Geldpolitik weiter anziehen musste. Zum einen senkte sie den Leitzins erneut, zum anderen kündigte sie weitere Anleihekäufe an. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Stimmen, die vor einer Überreaktion der EZB warnen und eine baldige Zinswende fordern.

Auch in anderen Ländern sind die Notenbanken alarmiert. So hat die US-Notenbank Fed im März 2020 ihren Leitzins auf nahe Null gesenkt und kündigte unbegrenzte Anleihekäufe an. Auch hier ist die Sorge groß, dass die Inflation bald wieder ansteigen könnte.

Die Regierungen müssen nun abwägen, wie sie mit den inflationären Drucken umgehen. Dabei stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung, wie zum Beispiel:

Fiskalpolitik:

Hier können Steuererleichterungen oder Investitionen in die Infrastruktur helfen, die Wirtschaft anzukurbeln und so dem inflationären Druck entgegenzuwirken. Insbesondere Steuererleichterungen sind ein wichtiges Mittel, um die Preisspirale zu durchbrechen.

Geldpolitik:

Die Notenbank kann Maßnahmen ergreifen, um den Geldfluss in der Wirtschaft zu regulieren und so die Inflation in Schach zu halten.

Strukturreformen:

Durch Reformen in Bereichen wie dem Arbeitsmarkt oder dem Finanzsystem kann man langfristig dafür sorgen, dass die Wirtschaft besser funktioniert und so inflationären Druck mindert.

 

Inflation 2021

 

Ursachen der Inflation

Die Inflation ist ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator, der die Preisentwicklung in einer Volkswirtschaft misst. Die Inflation seit 2019 ist aufgrund verschiedener Faktoren gestiegen. Zu den Hauptursachen gehören die folgenden:

#1 Ein Anstieg der Rohstoffpreise:

Einige der wichtigsten Rohstoffe, die von den Volkswirtschaften verbraucht werden, sind in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Dazu gehören Erdgas, Strom und landwirtschaftliche Produkte. Der Anstieg der Rohstoffpreise hat zu höheren Kosten für Unternehmen und Haushalte geführt und damit die Inflation seit 2019 angeheizt.

#2 Eine expansive Geldpolitik:

Viele Zentralbanken, insbesondere die US-Notenbank (Fed), haben in den letzten Jahren eine lockere Geldpolitik betrieben. Dadurch ist das Angebot an Geld und Krediten in den Volkswirtschaften stark gestiegen, was zu höheren Preisen für Güter und Dienstleistungen geführt hat.

#3 Ein schwacher Dollar:

Seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007/2008 ist der Dollar stark abgewertet worden. Dies hat die Preise für Importgüter in den USA erhöht und die Exporte begünstigt. Auch andere Länder, deren Währungen an den Dollar gebunden sind, haben unter der schwachen Kaufkraft des Dollars gelitten.

#4 Steigende Löhne:

In vielen Volkswirtschaften sind die Löhne in den letzten Jahren real (d.h. nach Abzug der Inflation) kräftig gestiegen. Dies hat zu höheren Preisen für Güter und Dienstleistungen geführt, da Unternehmen ihre steigenden Kosten an die Verbraucher weitergeben mussten. Betrachtet man die Inflation seit 2019, so sind im selben Zeitraum auch die Löhne erheblich gestiegen. Teilweise ist hier also ein Nachholeffekt zu beobachten, weil Produzenten die in den vergangenen Jahren gestiegenen Lohnkosten nun geballt in Form von Preiserhöhungen weiterreichen.

 

Wege aus der Inflation

Um die Spirale aus steigenden Löhnen => steigenden Produktpreisen => die widerrum zu steigenden Löhnen führen, zu durchbrechen, ist der Staat gefragt. Indem die Regierung Steuern deutlich reduziert, bleiben den Arbeitnehmern mehr netto. Gleichzeitig kann die Arbeitgeberseite stabile Lohnkosten und damit stabile Preise ermöglichen. Eine deutliche Reduzierung von Einkommens- und Umsatzsteuer kann daher die Inflationsspirale durchbrechen.

 

Wie reagieren Anleger auf die Inflation seit 2019?

Für Anleger ist Inflation Gift. Bei einer Inflationsrate von 10% hat das Vermögen innerhalb von 5 Jahren die Hälfte an Wert verloren. Die mühsam aufgebaute Altersvorsorge oder das angesparte Eigenkapital für die eigenen vier Wände ist damit schnell vernichtet.

Als vernünftig hat sich erwiesen, in Sachanlagen zu investieren.

Lösungen & Auswege

Edelmetalle sind für viele Anleger die erste Wahl, weil sie

  • echte Werte verkörpern
  • historisch betrachtet nie wertlos waren
  • als Rohstoff eine steigende Bedeutung für die Zukunft haben
  • mobil von A nach B bewegt werden können

 

Silberpreis Prognose 2025

Wie wird sich der Silberpreis entwickeln? In der Silberpreis Prognose werden Einflüsse, Trends und Verschiebungen von Angebot und Nachfrage nach Silber berücksichtigt. Silber spielt in Form von Silbermünzen und Silberbarren eine große Rolle für Anleger, die ihr Geld vor der Inflation schützen möchten.

Silberpreis Prognose 2025

Platin Prognose 2027

Etwas weiter reicht der Horizont für Edelmetall Platin. Die meisten Menschen kenne Platin in Form von Platin Schmuck aber auch Platin Münzen sind zunehmend am Markt anzutreffen. Platin Barren spielen hingegen eher eine Nebenrolle, dennoch haben wir den Platin Preis unter die Lupe genommen und wagen eine Prognose für 2027.

Wo wird Platin 2027 stehen?

Osmium Prognose 2025

Edelmetall Osmium nimmt eine ganz besondere Rolle ein. Vor 250 Jahren überhaupt erst entdeckt, ist das seltenste der Edelmetalle erst seit 2015 in kristalliner Form überhaupt am Markt erhältlich. Kristallin ist an dieser Stelle wichtig, weil es nur in kristalliner Form sicher ist. Das Edelmetall ist besonders dann interessant, wenn die Investition für einen langen Zeitraum getätigt werden soll oder wenn es darum geht, große Werte zu speichern. Der Wert einer Eigentumswohnung hat die Größe einer Osmium Disk und passt zwischen zwei Blätter eines Buches. Ein äußert interessantes Edelmetall. Die Prognose für 2025 ist ebenfalls lesenswert.

Osmium Prognose 2025

Goldpreis Prognose 2030

Wenn wir die Inflation seit 2019 betrachten und Schutz suchen: welches Edelmetall kommt zuerst in den Sinn? Richtig: Gold! Daher ist die Goldpreis Prognose 2030 eine wichtige Quelle, um sich ein eigenes Bild zum Preis des Edelmetalls machen zu können.

Goldpreis Prognose 2030

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