Löst Bitcoin Gold ab?

Der Bitcoin erfreut sich großer Beliebtheit. Die Kryptowährung steigt und schwingt sich in Preisregionen, die vor Jahren noch unvorstellbar schienen. Gold verlor in den letzten 3 Monaten rund 7,6% an Wert. Bitcoin konnte im selben Zeitraum 5% zulegen. Wir betrachten in diesem Artikel deshalb die Anlagestrateigen von Gold und Kryptowährungen Investoren und stellen eine interessante Alternative vor.

 

Investoren schichten um

Die Nachfrage nach Bitcoin steigt. Sie treibt den Preis der Blockchain Währung in die Höhe. Das Internetportal Bitcoin-Treasuries erfasst die Bitcoin Investments börsennotierter Unternehmen und ETFs. Bei den ETFs lag der Zuwachs bei über 15%. Noch stärker fällt der Zuwachs bei den börsennotierten Unternehmen. Hier konnte ein Zuwachs von über 50% verzeichnet werden. Das Investment hat sich dort somit von 100.000 Bitcoins auf über 150.000 erhöht.

Im gleichen Zeitraum verzeichnen die Gold ETFs Abflüsse. Knapp 4% reduzierte sich das Anlagevolumen in Gold ETFs im Zeitraum. Beobachten wir also gerade eine Umschichtung von Gold zu Kryptowährungen? Löst Bitcoin Gold ab?

 

Umschichtung von Gold zu Bitcoin?

Die digitale Münze steigt, Gold fällt. Besteht hier ein Zusammenhang? Unternehmen blicken einer immer turbulenter werdenden Zeit entgegen. Währungen schwanken und Märkte verhalten sich nicht mehr nach planbaren Mustern. Die börsennotierten Unternehmen versuchen deshalb Risiko zu streuen, indem über Diversifikation eine möglichst breite Streuung erreicht werden soll.

Nachdem viele Unternehmen historisch bedingt bereits Gold besitzen, ist die Umschichtung tatsächlich nachvollziehbar. Mit nur minus 4% fällt diese allerdings moderat aus. Gleichzeitig beobachten wir hohe Einzelangagements. So investierte Tesla CEO Elon Musk Milliarden in Bitcoin. Investments in dieser Größenordnung treiben den Preis nach oben. Sie sind jedoch weder Trend noch lassen sich daraus Rückschlüsse auf die Investitionsstrategien der Unternehmen generell fällen.

 

Gier ist ein schlechter Berater

Kryptowährungen trägen mehrere Probleme in sich. Die Währung ist zu träge, die Transaktionskosten zu hoch. Die Währung wird deshalb nie den Weg in unseren Alltag finden. Es ist und bleibt deshalb ein Spekulationsobjekt. Pferdewetten, Wetterderivate oder Bitcoin – sie alle verkörpern keinen realen Wert sondern werden lediglich durch Gier und die Hoffnung auf schnelle Gewinne genährt.

Je höher der Bitcoin Kurs, desto höher sein Risiko. Der Punkt, an dem alle Anleger die Gewinne mitnehmen möchten, wir dann ausgelöst wenn der Kurs Verkaufssignale sendet. Die Abwärtsspirale wird deshalb Milliarden in Luft auflösen.

 

Gold hat die Nase vorn

Gold wird zu über 80% zu Schmuck verarbeitet. Das ist ein äußerst wichtiges Detail. Denn auch wenn der Goldpreis mal Schwäche zeigt, den Ehering verkauft man eben trotzdem nicht. Die Nachfrage nach Gold wird zudem mit rund 10% Verwendung in der Elektrotechnik konstant gehalten. Lediglich 3% der Goldförderung werden für Münzen und Barren genutzt. Somit stellt Gold die weitaus werthaltigere Geldanlage dar.

Als Inflationsschutz ist Gold das Maß der Dinge. Es hat Kriege überlebt und ganze Imperien überstanden. Gold steht wie kein anderes Edelmetall für Stabilität.

 

Edelmetall mit digitaler Sicherheit

Wer zur Diversifikation und Risikostreuung etwas Abwechslung ins Depot bringen möchte, der möge sich mit Osmium beschäftigen. Es ist das seltenste Edelmetall des Planeten. Osmium ist rund 1.500 mal so selten wie Gold, jedoch nur 30 mal so teuer. Experten sehen  deshalb Potential. Digitale Sicherheit gewährleistet der Osmium Identification Code. Die einzigartige, kristalline Oberfläche dient als Fingerabdruck und macht jedes Stück Osmium einmalig. Über die Datenbank lassen sich Echtheit, Herkunft und sogar der aktuelle Wert online abfragen.

Das Osmium Institut Deutschland meldet deshalb wenig Überrascht: immer mehr Menschen tauschen Bitcoin in Osmium. Es ist eben doch beruhigend, Edelmetalle physisch zu Hause aufbewahren zu können. Werthaltiger als ein Bitcoin-Crypto-Code allemal.

 

Fazit

In unsicheren Zeiten spielt Streuung eine umso wichtigere Rolle. Sachwerte als Geldanlage stehen hierbei allgemein hoch im Kurs. Innerhalb der Sparte sollten Sie jedoch unbedingt ein Klumpenrisiko vermeiden. Alles auf Immobilien zu setzen kann sich als Fehler erweisen. Besser ist es daher, eine ausgewogene Mischung zu erzielen. Auch innerhalb der Edelmetalle ist Streuung das beste Mittel um Chancen bestmöglich zu nutzen.

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von Redaktion / Edelmetall

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