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Wie Covid19 die Edelmetallpreise beeinflusst

Die Edelmetallpreise werden vom Verlauf der Corona Pandemie beeinflusst. Anleger können von den Schwankungen profitieren. Wer die Zusammenhänge kennt, kann zudem günstiger einkaufen und beim Verkauf höhere Preie erzielen. 

 

Wie Covid19 die Edelmetallpreise beeinflusst

Fast zwei Jahre nach der Ausrufung der weltweiten Covid-19-Pandemie ist die Entwicklung des Goldpreises immer noch weitgehend von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus abhängig. Die Verunsicherung der Anleger über neue Varianten, die Geldpolitik der Zentralbanken und das niedrige Zinsumfeld bei gleichzeitig sinkenden Anleiherenditen sind die Faktoren, welche die Schwankungen des Edelmetalls bestimmen.

▶︎ Schutz vor Inflation

Volatilität

In den letzten Monaten zeigte Gold eine gewisse Volatilität, die von über 1.900 USD je Feinunze Ende Mai und Anfang Juni 2021 auf unter 1.700 USD Anfang August einbrach.

Dieser Effekt macht sich vor allem in den USA bemerkbar, da in Europa die Schwankungen des Dollar/Euro-Wechselkurses einen erheblichen Teil dieses Effekts zunichte machten. Die Gold Volatilität hierzulande beschränkte sich auf 48-50 Dollar pro Gramm. Die Edelmetallpreise schwankten in USD jedoch erheblich stärker. Dies ist wichtig zu wissen, da die gleichzeitigen Wechselkurs Effekte allenfalls ein glücklicher Zufall waren.

▶︎ Goldpreis Rechner

usa edelmetall

Zusammenhang mit US Wirtschaft

Dieser Rückgang des Goldpreises in USD hängt nach Ansicht von Edelmetall Experten Proetter eindeutig mit der Erholung der US-Wirtschaft zusammen.  In der USA konnten sich die Arbeitslosenquote sehr schnell erholen.  Von 6,1 % im April auf zuletzt 5,2 %. Ein Aufschwung, der eine allmähliche Rückführung des Anleihekaufprogramms der Federal Reserve, das 2020 zur Bewältigung der Krise eingeleitet wurde, wahrscheinlicher macht.

Derzeit werden im Rahmen dieses Programms monatlich etwa 80 Milliarden Dollar für den Ankauf von Staatsanleihen und weitere 40 Milliarden Dollar für den Ankauf von Hypothekenanleihen ausgegeben. Derart gravierende Eingriffe in den Markt ziehen natürlich entsprechende Auswirkungen auf die Edelmetallpreise mit sich.

Edelmetallpreise und Zinsen

Wie der Bericht feststellt, haben insgesamt 13 Zentralbanken in der ganzen Welt bereits begonnen, Maßnahmen zu ergreifen und die Zinssätze zu erhöhen. Zwar fühlen wir hier in Europa weiterhin eine unbekannt hohe Inflation. Dennoch sind steigende Zinsen in dieser Zeit weltweit zu beobachten. 

„Wenn die US-Notenbank, wie erwartet, das Programm zum Ankauf von Vermögenswerten auslaufen lässt, werden die Anleihekurse fallen und die Kapitalmarktrenditen steigen. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Zinserhöhung auf Anlagen wie Edelmetalle auswirkt, ist es nicht verwunderlich, dass der Goldpreis Anfang August nach den sehr positiven US-Arbeitsmarktdaten fiel“, heißt es zum Beispiel im kürzlich erschienenen C-Heraeus-Bericht.

Arbeitslosenzahlen enttäuschen

Inzwischen hat sich die Situation jedoch geändert: Der jüngste Bericht des Bureau of Labor Statistics enthielt enttäuschende Zahlen: nur 235.000 neue Arbeitsplätze im August, verglichen mit mehr als einer Million im Juli. Der Trend zeigt also ganz klar nach unten. Bedenkt man nun, dass die anstehenden Wintermonate historisch betrachtet immer für höhere Arbeitslosen Zahlen sorgen, dürfte sich das Bild weiter eintrüben. 

Nach Ansicht der Analysten ist der Hauptgrund hierfür wahrscheinlich die fortschreitende Zunahme von Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus“, mit 500 Neuinfektionen pro Tag und Million Einwohner in den USA.

Krankenhausaufenthalte und Edelmetallpreise

Die steigende Zahl der Krankenhausaufenthalte und der Herbst brachten die Angst vor möglichen neuen Entlassungen mit sich. „In diesem Umfeld sinken die Chancen auf einen Richtungswechsel in der Geldpolitik der Zentralbank und damit das Risiko einer Zinserhöhung deutlich. 

Die Prognose ist leider eingetroffen. So wird in Deutschland erstmals seit dem zweiten Weltkrieg das Wort Triage diskutiert. Die Belegungszahlen der Kliniken erreichen traurige Rekorde. Patienten werden hunderte Kilometer transportiert. So lange die Covid19 Situation derart katastrophal ist, werden die Zinsen niedrig bleiben und die Edelmetallpreise tendenziell profitieren. 

 

Degussa in Madrid

Die Degussa Goldhandel GmbH landet in Madrid. Wir alle kennen den bekannten, deutschen Edelmetallkonzern mit Sitz in Frankfurt. Nun hat Degussa die Tochtergesellschaft Degussa Metales Preciosos SL gegründet und Mitte Februar eine neue Niederlassung in der spanischen Hauptstadt eröffnet.

Das deutsche Unternehmen bietet seine Dienstleistungen und Produkte in einem Dutzend europäischer Städte an, darunter München, Berlin, Köln und Frankfurt. Jetzt sind sie in Madrid angekommen und haben ihre Filiale in einer unschlagbaren Lage im Herzen des Salamanca-Viertels in der Calle Velázquez an der Ecke Alcalá, gegenüber dem Parque del Recito, eröffnet. Mit einer Fläche von fast 400 Quadratmetern ist es sogar die größte Niederlassung des deutschen Unternehmens. In Frankfurt scheint man also voll auf Wachstum, Expansion und die Zukunft der Edelmetallpreise getrimmt zu sein. 

Das renommierte deutsche Unternehmen Degussa bietet Investitionen in Edelmetalle an. Von klassischen Goldbarren, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Sammlermünzen bis hin zu Geschenkartikeln aus Gold und Silber mit verschiedenen Symbolen. Sie bietet auch numismatische Beratung beim Kauf und Verkauf historischer Münzen von der Antike bis zur Neuzeit.

▶︎ Lesen Sie auch: Palladium als Geldanlage

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Platin Preis

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von Redaktion / Edelmetall

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