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Das Vermögensregister kommt 2023 – was Sie JETZT wissen müssen

Das Vermögensregister kommt 2023. Klamm heimlich, zwischen Corona und Ukraine Konflikt wurde das Vermögensregister beschlossen. Es dürfte den wohl gravierndste Einschnitt darstellen. 

 

Was ist das Vermögensregister?

Das Vermögensregister soll 2023 bereits in Kraft treten. Ziel ist es, alle Vermögen aller EU Bürger zu erfassen. Während bislang nur das Vorhandensein von Bankkonten (nicht aber der Kontostand) gemeldet wurden, greift das neue Vermögensregister deutlch weiter. Es umfasst auch den Wert von Immobilien, Gold, Bargeld, Bitcoin oder anderen Vermögensgegenständen. Auf Basis dieser Vermögenswerte lassen sich dann neue Steuern erheben.

Offiziell wird das Register mit dem „Kampf gegen Geldwäsche“ begründet. Doch längst ist es ein offenes Geheimnis, dass die Aufdeckung von Geldwäsche hier nur ein netter Nebeneffekt ist. Wer das Vermögen seiner Bürger kennt, kann eine Vermögensabgabe einziehen. Grüne und Linke Politiker werben bereits für die neue „Reichen Steuer“.

 

Für welche Vermögen gilt das Vermögensregister?

Dem Register liegt eine Ausschreibung im Auftrag des Europäische Parlaments zu Grunde. Eine harmlose Machbarkeitsstudie sollte zunächst du Umsetzbarkeit prüfen. Laut der Ausschreibungstext sind unter anderem

  • Grundbucheintragungen,
  • Handelsregister oder Informationen über Stiftungen
  • Bankkonten und Investmentdepots
  • Goldbarren und Münzen
  • Silberbarren und Silbermünzen
  • Kryptowährungen wie Bitcoin und Etherium
  • Kunstwerke in privatem Besitz,
  • Immobilien und Grundbesitz.

 

Der Umfang der Datensammlung ist erschreckend. Nicht erfasst werden sollen private Vorräte an Lebensmitteln sowie Gebrauchsgegenstände mit langfristiger Nutzung (Möbel, Laptop, Uhren, etc.). Die Aufstellung zeigt deutlich, worum es hier geht: der  Bürger soll sprichwörtlich die Hose runter lassen und alle Vermögenswerte darlegen, die innerhalb des Lebens erwirtschaftet wurden.

 

Warum ist das Vermögensregister problematisch?

  1. Generalverdacht: Die Begründung für das umstrittene Register lautet „Geldwäsche Prevention“ und „Kampf gegen Steuerhinterziehung“. Eine generelle Erfassung aller Daten, aller EU Bürger würde jedoch jeden Menschen unter Generalverdacht stellen. Ein solcher Verdachtsmoment ist jedoch absurd und steht in keinem Verhältnis zu den Einschnitten in die Privatsphäre und Freiheit des Einzelnen.
  2. Datenschutz: ein Datenpool, der alle Vermögen aller EU Bürger umfasst ist für Kriminelle höchst attraktiv. Es ist also davon auszugehen, dass Hacker versuchen werden, den EU-Daten-Schatz zu plündern. Ein Risiko, mit weitreichenden Folgen.
  3. Steuererhöhungen: Linke Regierungen machen kein Geheimnis daraus, dass eine „Reichen Steuer“ sehr gut Gefallen findet. Tatsächlich sind die erwirtschafteten Vermögen jedoch bereits versteuert. Wir in Deutschland leiden bereits jetzt unter der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit. Weitere Steuererhöhungen oder Steuern auf bereits versteuertes Vermögen können die Konjungtur abschwächen, zur Kapitalflucht ins Ausland führen und ernsthafte Verwerfungen der Gesellschaft auslösen.
  4. Ungerecht: Das Register soll die Möglichkeiten der Steuerhinterziehung einschränken. Tatsächlich ist jedoch davon auszugehen, dass dem Bürger der Mittelschicht ohnehin die Möglichkeiten raffinierter Steueroptimierung fehlen, während die vermögenden 5% der Gesellschaft auch weiterhin Kapital in Offshore Gesellschaften bündeln und – weil nicht EU – entsprechend durch das Raster des Registers fallen würden. Die Pläne der EU führen also zu einer noch stärkeren Spaltung der Gesellschaft.

 

Eine Idee der Grünen

Es ist grotesk. Während Deutschland seinen Bürgern bereits die Weltweit zweithöchste Abgabenlast zumutet, sind es ausgerechnet Deutsche Grünen-Politiker, welche den besagten Änderungsantrag eingebrachen. Sven Giegold (Grüne) und David Cormand (Grüne) hatten das EU-Parlaments aufgefordert, für den Haushaltsplan 2020 des Wirtschafts- und Währungsausschusses eben jene Machbarkeitsstudie zu veranlassen. Die beiden Poltiker sind der Ansicht, dass die Verknüpfung nationaler Register „neue wichtige Informationen, die für das Vorgehen gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche erforderlich sind“ erlangt werden können.

steuern weltweit vermögensregister

Vermögensregister umgehen

Wenn eine EU Behörde etwas plant, dann ist das Resultat ein komplexes, bürokratisches Monster. Eben diese Komplexität zeigt bereits Lücken auf, die von zahlreichen Bürgern auch schon eifrig genutzt werden.

 

  • Kryptowährungen: der Vorteil von Kryptowährungen liegt in der Anonymität. Es gibt bislang keinen Weg, den Besitz tatsächlich nachzuweisen. Allerdings könnte die EU dazu übergehen, den Umtausch von Krypto zu Euro oder Dollar zu verbieten. Erste Anzeichen hierfür gibt es bereits. Die Krypto Blase soll damit zum platzen gebracht werden, noch bevor das Register startet.
  • Undefinierte Gegenstände: Spielsachen müssen nicht im Vermögensregister eingetragen werden. Doch wer definiert, wie Spielsachen beschaffen sind? Ein Schachspiel aus Gold beispielsweise ist immernoch ein Schachspiel. Ebenso können kostbare Uhren einen Weg darstellen, um Vermögen vor den Augen der EU Komission zu verstecken.
  • Edelmetalle: Gold und Silber fallen explitzit in den Wirkungskreis des Registers. Kristallines Osmium wurde jedoch von der EU Komission vergessen. Das seltenste und wertvollste Edelmetall der Welt glänzt dabei nicht nur mit einer attraktiven Rendite von 13% p.a (Stand 23.04.2022) sondern lässt sich auch bequem transportieren, weil es sich um Flachbarren handelt. Zum Osmium Preis.

 

Zum Glück sind die Mühlen der EU langsam. Das EU Gesetz einheitlicher Ladekabel gärt nach 20 Jahren immernoch vor sich hin. Somit bleibt die Hoffnung, dass auch das Vermögensregister 2023 noch nicht verabschiedet wird. Und Neuwahlen im In- und Ausland lassen außerdem auf Besserung hoffen.

 

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Das Vermögensregister kommt 2023 – was Sie JETZT wissen müssen News

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von Redaktion / Edelmetall

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EU Vermögensregister 2023

Meinungen zu Das Vermögensregister kommt 2023 – was Sie JETZT wissen müssen

4 Kommentare

  1. Klaus Bentner

    Unfassbar! Es macht mich echt sprachlos was in den Köpfen unserer Politiker vor sich geht!!!

    Antworten
  2. Matthias Schweigner

    Vermögensregister… EU Behörde… das passt einfach nicht zusammen. Und der Vorwand wegen Steuerhinterziehung hat ja auch schon einen Bart bis zum Mond. Die Abschaffung des Bankgeheimnisses wurde damit ja auch bereits begründet. Was soll noch alles kommen???

    Antworten
  3. A.S.

    Guten Tag,
    wann wurde das Vermögensregister beschlossen?
    Ich finde über einen Beschluss nichts.

    Antworten
    • Strenzle

      Es gibt ja öffentliche und nicht-öffentliche Beschlüsse… und diesen hält man wohl so lange es geht unter Verschluss. War ja mit TTIP genauso. Und gerade bei so nem heiklen Thema doch erst Recht. Sonst bringen Bürger Ihr Geld jetzt schon in Sicherheit….

      Antworten

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